Über mich

Mein Werdegang

Seit meiner Geburt begleiten mich Hunde. Während meine Großeltern Deutsche Schäferhunde züchteten und wir zeitgleich privat Pyrenäenberghunde hatten, war ich immer mittendrin. Ob mit den arbeitswilligen Schäferhunden oder den eigenständigen Herdenschutzhunden, ich habe mich immer zwischen allen Hundetypen wohlgefühlt.

So war es für mich nie eine Frage, welche Richtung ich beruflich einnehmen möchte.

Nach meinem Schulabschluss und einem Auslandsjahr in Neuseeland, wo ich Schafzüchter bei der Arbeit beobachten durfte, war für mich umso mehr klar, dass ich auch beruflich mit Hunden arbeiten möchte.

So absolvierte ich also eine Ausbildung als Tiermedizinische Fachangestellte. Das Wissen über Physiologie und Anatomie war aber nicht genug für mich.

Im Anschluss arbeitete ich für 5 Jahre in verschiedenen Hundetagesstätten und Pensionen, unter anderem auch als Leitung. Nachdem ich einen Einblick in das Zusammenleben, wenn auch nur temporär, vieler Hunde miteinander gewonnen habe, war mir schnell bewusst, dass ich mehr über Verhaltensweisen und Ausdrucksverhalten von Hunden lernen wollte.

Somit begann ich 2024 meine Ausbildung als Hundetrainerin.

Während des 3-jährigen Ausbildungsgangs, in dem sowohl theoretische als auch praktische Themenbereiche sehr detailliert bearbeitet werden, wuchs mein Wunsch weiter hauptberuflich mit Hunden zu arbeiten.

Zusätzlich zur Ausbildung beschloss ich also ein einjährige Hospitation in einer Hundeschule zu absolvieren.


Der Weg zur Gründung von FellAbenteuer

Wie bei vielen Hundehaltenden führt oftmals nicht nur allein das Interesse am Lebewesen Hund zu der Entscheidung sich intensiver mit dieser Spezies auseinandersetzen zu wollen, sonder auch ein einzelnes Individuum.

Auch bei mir war das der Fall.

Mein rumänischer Mischlingsrüde führte mich damals an völlig neue Herausforderungen heran, die ich so von Hundehaltung bisher nicht kannte. Ein Hund, der fremde Menschen grundsätzlich erstmal als bedrohlich annimmt, der auf spontanen Fremdhundekontankt im ersten Moment verzichten kann und sich lautstark Raum verschaffen möchte… Und so schnell hat man einen “Leinenpöbler”, ohne, dass man etwas ‘falsch’ gemacht hat, einfach weil dieses Individuum sich (durch Genetik und/oder Sozialisation) nicht ohne Anleitung in unserer Gesellschaft zurechtfindet.

Diese Tatsache brachte mich nicht allein zu der Frage, wie ICH damit umgehen soll, sondern auch wie ich jemals eine angemessene Betreuung für meinen Hund finden soll, wenn ich einmal länger arbeiten muss oder etwas vorhabe. So entstand während meiner Ausbildung die Idee für den Gassiservice.

Außerdem musste ich mich zu Trainingszwecken mit dem Thema Maulkorb auseinandersetzen. Was bei der Auswahl, die all die Tierbedarfshandlungen anbieten, gar nicht so einfach ist. Es endete also darin, dass ich unzählige Modelle bestellte und fast alle wieder zurück schickte. Viel Mühe, noch mehr Frustration. Zu dem Zeitpunkt hätte ich mir eine kompetente Maulkorbberatung gewünscht, da sie mir viel Zeit, Geld und meinem Hund viele unkomfortable Erfahrungen erspart hätte.

Also eignete ich mir entsprechende Anpassungsmöglichkeiten an und sammelte Erfahrungen, um die komfortabelste Möglichkeit für meinen Hund zu finden. Und jetzt freue ich mich darüber, dass ich anderen Hundehaltenden diesen Weg vereinfachen kann.